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Tipp´s für Wildfleisch

Die Geheimtipps von Wildfleischkennern!

kitzr_cken5 Tipps rund um Einkauf und Zubereitung von Wildfleisch

Wildbret ist aufgrund seiner Inhaltsstoffe nicht nur gesund, es ist auch leicht zubereitbar, bekömmlich und eignet sich gut zum Einfrieren. Wir haben für Sie die wichtigsten Tipps rund um Einkauf, Zubereitung und Aufbewahrung von Wildfleisch zusammengefasst.

Zum Kochen bereit

Zählen Sie zu jener Gruppe von Menschen, die bisher vor der Zubereitung von Wild zurückgeschreckt hat? Vielleicht weil Ihnen Gedanken an das Abziehen, Ausnehmen und Zerlegen nicht ganz geheuer sind? Diese Skrupel können wir Ihnen gleich zu Beginn nehmen, denn wir bieten Ihnen all unsere Gustostücke kochbereit – von der ausgelösten Keule über zarte Hirschgulasch-Stücke bis hin zum Hirschsteak, das nur noch darauf wartet, knusprig gebraten zu werden!

Gute Qualität erkennen

Das wichtigste Qualitätsmerkmal für frisches Wildbret ist die Farbe. Wildfleisch sollte frei von grünen oder roten Flecken sein – dabei hat jede Wildart ihre eigene Farbe: Frisches Rehfleisch etwa leuchtet rotbraun, das frische Fleisch vom Hirsch ist dunkelbraun, Wildschweinfleisch dunkelrot. Zudem hat frisches Wild einen angenehmen, aromatischen Geruch und das Fleisch ist fest und hat eine zarte Faser.

Lagerung und Aufbewahrung

Wildfleisch eignen sich sehr gut zum Einfrieren in der Gefriertruhe. Wild sollte unmittelbar nach dem Einkauf eingefroren - oder für den baldigen Verzehr kühl gelagert - werden. Bei der Kühllagerung sollte die Temperatur möglichst unter 4 Grad Celsius liegen. Bei einer Temperatur von -1 Grad Celsius bis 0 Grad lässt sich Wildfleisch bis zu zwei Wochen lagern, bei -18 Grad bis zu 12 Monate. Das Auftauen sollte möglichst langsam erfolgen, damit Mineralstoffe und Qualität des Fleisches erhalten bleiben - am besten im Kühlschrank (bei ca. 4 Grad Celsius).
 
Einfache Zubereitung

Stimmt die Qualität, ist die Zubereitung von Wild einfach! Grundsätzlich lässt sich Wildfilet kurzbraten wie ein Rindersteak. Wie Sie merken, dass Ihr Filet fertig ist? Durch die Garprobe! Wenn Sie das Fleisch mit dem Finger eindrücken und es nicht mehr nachgibt, ist es durchgegart. Zudem ist der austretende Saft klar und nicht mehr rosa. Neben dem Braten ist das Schmoren im Ofen die zweithäufigste Zubereitungsart für Wild. Sie können Ihr Fleisch aber auch grillen, pochieren, räuchern oder dämpfen.
 
Würzen, statt salzen

Um dem Wildbret noch mehr Aroma zu verleihen, setzen Sie Salz eher sparsam ein und verwenden Sie viele frische Kräuter. Gewürze wie Lorbeer, Wacholderbeeren, Thymian, Liebstöckel oder Piment betonen den Eigengeschmack des Fleisches und sorgen für einen aromatischen Fond.
 
Manche älteren Hausrezepte empfehlen, Wild mit Speck zu umwickeln oder zu spicken, um es "saftiger" zu bekommen. Andere raten, Reh, Hirsch oder Wildschwein vor dem Braten in Milch einzulegen, weil es dadurch angeblich zarter wird. Leider verfälschen diese Gewohnheiten meist den Geschmack und führen selten zum gewünschten Ziel. Der Grund: Speck und Milcheinlagen stammen aus Zeiten, in denen wirklich frisches Wild eher selten war. Das Fleisch, das Sie heutzutage bei uns im Fachhandel erhalten, ist dagegen von ausgesuchter Frische, entsprechend zart und von angenehm mildwürzigem Geschmack.
 
Einige Rezeptideen für eine köstliche Zubereitung von Bergwild finden Sie hier.